Das Folgende ist natürlich als Serviceartikel und How-to-Manual gedacht:

1) Nimm Dir regelmäßig Zeit für ihn. – Das nennt man „Beziehung“.

2) Wenn Du dann was brauchst und versuchen willst, diesen Deinen Bedarf mit der Hilfe dieses Menschen zu decken: Nimm Dir erst Zeit für ihn. Mindestens die Zeit dafür mitzubekommen, was bei ihm gerade so los ist. Ob er in seiner Situation gerade überhaupt offen für Deine Wünsche sein kann. – Das nennt man „Rücksichtnahme“.

3) Mach Dir klar, was es überhaupt ist, was Du Dir von diesem Menschen wünscht, das er für Dich tun soll. So konkret und genau wie möglich. Nimm Dir auch dafür Zeit. – Das nennt man „Klarheit“.

4) Sag ihm das einfach. – Das nennt man „Direktheit“ und „Offenheit“. Es wird in dieser Form von ausnahmslos allen Menschen auf dem Planeten geschätzt. Man glaubt es ja immer nicht.

Ja, das ist anstrengend und aufwändig.

Es ist aber weniger anstrengend und weniger aufwändig als alle anderen Möglichkeiten, einen Menschen zu bewegen.

Möglichkeiten, die zudem den gravierenden Nachteil haben, das man mit ihnen oft gar nicht das bekommt, was man eigentlich möchte.

Möglichkeiten, die zudem erhebliche Kollateralschäden verursachen, mit denen Du Dich ein Leben lang beschäftigt halten kannst. Mit denen Du Dein Leben unlocker rumbringen kannst. Mit denen Du Dich ständig herumschlagen kannst. Hinsichtlich derer Du auch immer besser werden kannst, wie man sich besonders gut mit ihnen herumschlägt. Ein riesiges, unermessliches Lernfeld des sich immer optimaler mit überflüssigen Problemen Herumschlagens, die überhaupt gar nicht erst entstehen müssten. Und Du lernst doch so gern, nicht wahr? – Kleine Warnung: Besonders erfüllend und befriedigend ist das aber nicht.

Glaub mir. Ich hab das für Dich alles schon mal intensiv getestet.

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