Wenn eine Gesellschaft gemeinsame Dinge regeln will, gibt es nichts besseres als Demokratie:

Geloste Bürgerversammlungen, die bewährte demokratische Praxis der Isegorie, Lösungsfindung und wechselseitige Beratung in Kleingruppen, gewichtende Abstimmung im Plenum, bei der jeder gleich viele Stimmen hat.

Das gilt z.B. auch für die flächendeckende Einführung von selbstfahrenden Autos. Nimmt der Individualverkehr ab, nimmt der Regelungsbedarf zu: Weil Mobilität dann zentraler geregelt wird, ist es wichtig, dass diese Regelung demokratisch erfolgt und und keinem anderen Modus. Denn sobald es „Zentralen“ gibt, müssen alle gleichen Einfluss auf dieses Zentrale haben.

Ansonsten gibt es beständigen Ärger und dauerhaften Unfrieden.

Aber das wissen wir ja bereits.

Denn wir erleben es ja bereits heute täglich, wie es ist, wenn Demokratie nur ansatzweise, zaghaft und kärglich praktiziert wird.

Wenn sich über „Zentralen“ Privilegien und eine allgemeine Angst vor Benachteiligung ausbilden anstatt gemeinsame Regelungen, hinter denen die gesamte Gesellschaft steht.

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